A R T____C U R R I C U L U M_V I T A E____E X H I B I T I O N S____A R T_I N_P U B L I C____. P R O J E C T S____P A I N T I N G S

C O N C E P T S__. THE HOLE  /  DAS LOCH



THE HOLE, 1990
Plans for a permanent exhibition on Kranzplatz (Kochbrunnen) in Wiesbaden/Germany, inspired by the idea of providing space for the sculpture below ground location in the urban area

Position in the city
Wiesbaden city centre, at the northern most end of the shopping and pedestrian area, in the centre of Kranzplatz square at the main source of the Kochbrunnen, Wiesbaden's most famous healing spring and the source of its importance since Roman times (AQUIS MATTIACIS - source of the Mattiaci).

Design
Using a ramp leading from the old pavilion of the source into the sculpture, "The Hole" can be entered through a break in the front longitudinal wall. Hot water from the Kochbrunnen source is running down these walls in the direction of the granite bottom of the installation "The Hole" – which lies about 15m below the surface of the environment. In the centre of this floor area a rounded, polished granite stone (diameter: 4m) is placed for seating facilities. The slightly bevelled walls at the sides of the hole are made out of roughly hewn granite plates, where the boiling water of the healing source is running down.


DAS LOCH, 1990
Entwurf einer Dauerinstallation für den Wiesbadener Kranzplatz (Kochbrunnen), geleitet von der Idee, der Skulptur auch in der Tiefe Raum zu verschaffen.

Die Position im Stadtgebiet
Innenstadt Wiesbaden, am nordöstlichen Ende der Einkaufs- & Fußgängerzone, im Zentrum des Kranzplatzes an der Hauptquelle des Kochbrunnens, der berühmtesten Heilquelle Wiesbadens, die schon zur Römerzeit (AQUIS MATTIACIS- Quellen der Mattiaker) dem Ort eine herausragende Bedeutung gab.

Die Gestaltung
Über eine Rampe, vom alten Quellenpavillon aus in die Skulptur führend, betritt man das Loch durch einen Einschnitt in dessen vorderer Längswand, über die auf der gesamten Fläche das heiße Kochbrunnen-Quellwasser in Richtung des Loch-Bodens fließt, der sich ca. l5 m unterhalb der Umgebungsoberfläche erstreckt. In der Mitte der Bodenfläche wird ein als Sitzmöglichkeit geeigneter runder, polierter Granitstein (Durchmesser: 4,00 m) plaziert. Die leicht abgeschrägten seitlichen Wände des Lochs bestehen aus grobgeschlagenen Granitplatten.

».... Das Merkwürdigste an einem Loch ist der Rand. Er gehört noch zum Etwas, sieht aber beständig in das Nichts, eine Grenzwache der Materie. Das Nichts hat keine Grenzwache: während den Molekülen am Rande eines Lochs schwindlig wird, weil sie in das Loch sehen, wird den Molekülen des Lochs.... festlig? Dafür gibt es kein Wort. Denn unsere Sprache ist von den Etwas-Leuten gemacht; die Loch-Leute sprechen ihre eigene. Das Loch ist statisch; Löcher auf Reisen gibt es nicht. Fast nicht. ...«

Kurt Tucholsky, 1931



C O N C E P T S__. THE HOLE  /  DAS LOCH



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