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PRESSESPIEGEL

Rheinische Post - 23. März 2019
« Wie konnte ein einzelner Mensch so viel schaffen? ... Der Autor hat die Handels- und Wissensrouten der Zeit vor da Vinci nachempfunden und konnte viele Erfindungen etwa nach China zurückverfolgen. Bei der Buchpräsentation im Künstlerverein Malkasten an der Jacobistraße zeigt er Zeichnungen einer 1000 Jahre alten chinesichen Brücke, die sich 500 Jahre später in da Vincis Aufzeichnungen findet. Zwei fast identische Skizzen aus zwei Kontinenten, zwei Epochen. .... »

Westdeutsche Zeitung - 18. März 2019
« Der belgische Künstler Marc van den Broek setzt sich im Malkasten mit Leonardo auseinander: huldigend und kritisch. ... Der 1953 geborene Maler und Bildhauer beschäftigt sich seit über 35 Jahren mit dem sagenumwobenen Mann aus dem toskanischen Vinci. Nun hat van den Broek seine Forschungen in einem 280 Seiten langen, reich bebilderten Buch zusammengetragen: Leonardo da Vincis Erfindungsgeister. Sein Ergebnis: Mehr als 100 Erfindungen, die da Vinci zugeschrieben werden, wurden bereits vorher gemacht. Sein Verdienst besteht eher darin, dass er kreativ und fantasievoll mit den vorhandenen Skizzen umgegangen ist. Er hat sie kombiniert und dramatisch inszeniert - die Erfindungen also mit attraktiven Geschichten verwoben. Leonardo war somit nicht der größte Erfinder, sondern Finder.... »

Deutschlandfunk Kultur - 09. März 2019
« War da Vinci ein gerissener Plagiator?... Was ist Genie? - fragt der Autor. Wie entsteht Genie? Gilt Leonardo deshalb als Genie, weil ihn anscheinend aus dem puren Nichts wunderbare Geistesblitze trafen? Das hält van den Broek für eine romantische Idealisierung. Bei seinen Recherchen stieß er bei vielen angeblichen Erfindungen auf Vorgängermodelle. Leonardo besaß das Traktat über Architektur von Martini und war vertraut mit den Werken Vitruvs. ... »
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SZENE Hamburg - 01. März 2019
« ... Marc van den Broeks opulenter Bildband widmet sich den Grundlagen dieses unerschöpflichen Universums da Vinci. Er erlaubt darin eine menschliche Perspektive auf das glorifizierte Genie, auch, weil er die Erfindungen da Vincis untersucht hat, um deren weltliche Ursprünge zu erkunden. Dabei stellt er tatsächlich epochenübergreifende Analogien heraus, ohne, dass diese eklektizistische Ader des Universalvisionärs dessen Kult schmälern würde. Schließlich muss man es erst mal dazu bringen, die wesentlichen Errungenschaften aus dem antiken Griechenland, Rom, China, dem persischen Reich und dem alten Ägypten zusammenzuklauben - und zu adaptieren. Zwar trägt der Zeitgeist der Renaissance die Wiederbelebung der antiken Werte schon im Namen, wodurch Leonardo da Vincis Fokus gewissermaßen Common Sense wird, er aber ist ein Protagonist dieses Zeitgeistes. ... »

Damals - 01. März 2019
« Ein ungewöhnliches Buch zu Leonardo stammt von dem belgischen Künster Marc J. M. van den Broek. Statt die Orginalität des Renaissance-Künstlers zu preisen, geht er davon aus, dass dessen Erfindungen nicht allein seinem genialen Geist entsprungen sind, sondern auf den Forschungen und Ideen seiner Vorgänger und Zeitgenossen fußen. Leonardo aber habe all dies neu formuliert und dramatisiert. ...»

Hamburger Abendblatt - 17. Januar 2019
«... Seine Thesse belegt er anhand vieler Vergleiche von Bildtafeln und Bilderreihen, sodass die Leser die Gedankengänge Schritt für Schritt nachvollziehen können. Auf diese Weise ist ein ästhetisch und kunsthistorisch anspruchsvolles Leonardo-Bilderbuch entstanden, das das Künstlergenie in vielen Facetten präsentiert: als Renaissance-Mann, Egozentriker und Körpervermesser. Auf die Frage, ob Leonardo da Vinci nach all den Recherchen an Faszination verloren habe, antwortet der Autor: Ganz im Gegenteil. Für mich ist er nach wie vor ein hervorragender Künstler, der das räumliche und perspektivische Sehen entwickelte und sich als einer der ersten Maler der Moderne vom Handwerker in den Künstlerstatus erhob.»

Neuerscheinungen Geschichte - 08. Januar 2019
«Dieses Buch zeigt anhand von mehr als 300 Abbildungen und erläuterndem Text, wie Leonardo bei vielen seiner Erfindungen aus dem reichen Fundus geschichtlicher weltgeschichtlicher Tradition geschöpft hat: Ich habe mehr als 100 Erfindungen, die Leonardo da Vinci zugeschrieben werden, untersucht und konnte ältere Prototypen finden. Teilweise zeigen Leonardos Darstellungen verblüffende Ähnlichkeiten mit Zeichnungen aus dem Mittelalter, dem antiken Griechenland und Rom, dem chinesischen und dem persischen Reich und aus Ägypten....
Dieses Buch konzentriert sich auf die zahlreichen Erfindungen des Universalgenies und stellt diese Artefakten aus der Vorzeit gegenüber, aus denen da Vinci Anregungen erhalten haben könnte. Um Missverständnissen vorzubeugen: Das Buch zeigt nicht, dass Leonardo ein unverbesserlicher Plagiator war. Es zeigt vielmehr seine außergewöhnliche historische und kulturelle Bildung und die Fähigkeit, aus etwas Unfertigen mit geistiger Weiterentwicklung und Erfindungsreichtum etwas Vollkommenes zu schaffen, das bis heute nachwirkt.»

Frankfurter Rundschau - 11. Oktober 2018
«... FR-Chefredakteurin Bascha Mika spricht mit dem Künstler Marc van den Broek über sein neues Buch “Leonardo da Vincis Erfindungsgeister”. Da Vinci sei gar kein so genialer Erfinder, sondern vielmehr ein Finder gewesen, sagt van den Broek. Er könne in seinem Bch nachweisen, dass das gefeierte Genie sich auf sehr viele Quellen stützte und teils uralte Ideen übernommen habe. In der heutigen globalen Umbruchszeit müsse die Kunst wieder so mutig werden wie in der Renaissance, fordert der Künstler, “grenzüberschreitend, größenwahnsinnig”. Die Kunst sei heute nämlich die letzte Bastion der Freiheit.»

Wiesbadener Kurier - 01. Oktober 2018
«Der großformatige Band führt in das Wissensuniversum eines Menschen, der etwa zwei bis drei neue Erfindungen pro Tag entwickelte, schätzt van den Broek. Auf einer Zeitreise in die Antike, in die nomadischen Kulturen des asiatischen Mittelalters und in die frühe Neuzeit werden Artefakte aus China, Arabien und anderen nicht westlichen Kulturen da Vincis gegenübergestellt. Über vergleichende Bildtafeln und Bilderreihen will van den Broek die Leser schrittweise in die Erkenntnisprozesse miteinbeziehen. Das Werk soll sich keinen festen Kategorien fügen. Ob Kunst- oder Geschichtsbuch: Letztlich ist alles Ansichtssache.»



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